DIE DEUTSCHEN UND IHRE EIGENHEITEN

An Deutschland und seinen Einwohnern haften nach wie vor viele Klischees. Es gibt regional bedingte Unterschiede in der Persönlichkeiten der Deutschen. Norddeutsche gelten als kühl und verschlossen, Westdeutsche als fröhlich und gesellig. Ostdeutsche sind praktisch veranlagt und Süddeutsche sind gemütlich. Auch zwischen Städtern und Menschen, die auf dem Land leben, gelten Städter als moderner und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Es existieren jedoch auch viele Gemeinsamkeiten, wie hier dargestellt.

WAS MACHT DEN DEUTSCHEN AUS?

Wie denken Deutsche und worauf legen sie Wert? Wichtig ist ihnen Pünktlichkeit, Präzision und Leistungsfähigkeit. In einer Studie schätzen sich 86 Prozent aller Deutschen als pflichtbewusst und diszipliniert ein. Die gleiche Studie ermittelte, dass 80 Prozent der Deutschen die berufliche Karriere noch vor den Wunsch nach Freiheit und Entspannung stellen. Viele Deutsche sind der Meinung, dass sie auf Erfolg getrimmt sind.

Doch einige verbreitete Vorlieben haben den Stempel „definitiv Deutsch“ wirklich verdient. Ganz oben auf der Liste steht das Bier, gefolgt vom Auto. Selbst das Vollkornbrot als tägliches Nahrungsmittel ist typisch deutsch, nirgendwo anders auf der Welt gibt es ein so reichhaltiges Angebot an Brotsorten. Deutsche sind Fans einer Mitgliedschaft in Vereinen und landesweit gibt es gepflegte Schrebergärten mit Gartenzwergen. Außerdem lieben die Deutschen ihren Fußball.

DAS „LAND DER DICHTER UND DENKER“

Deutschland gilt aber auch als „Land der Dichter und Denker“, denn Deutsche haben bahnbrechende Erfindungen gemacht – darunter der Buchdruck von Johannes Guttenberg, das Auto von Carl Benz, das Telefon von Johann Reis, die Röntgenstrahlung von Wilhelm Röntgen oder die Relativitätstheorie durch Albert Einstein. Diesen Titel hat sich Deutschland verdient, denn im Land wird viel geforscht. Im Jahr 2021 sind die Nobelpreise für Physik und Chemie nach Deutschland gegangen.